Leitung

Führung

Auch wenn ich leidenschaftlich gerne programmiere, so arbeite ich doch die letzten Jahre als Führungskraft. Es fördert die Zusammenarbeit mit Programmierern ungemein, wenn man die Materie versteht.

Führung besteht darin, Teams so zu leiten, dass die Ziele des Unternehmens bestmöglich erreicht werden. Ein Ziel jedes Unternehmens ist es, langfristig profitabel zu sein. Lange Einarbeitungszeiten so wie der Fachkräftemangel in der IT Branche tragen dazu bei, dass der Mitarbeiter hierbei im Mittelpunkt steht. Dabei soll die Fluktuation minimiert werden. Ebenso sollen die Fähigkeiten der Mitarbeiter ausgebaut werden.

So findet man die Definition von guter Führung im Internet.
Dies kann meiner Meinung nach am bestem durch kooperative Führung erreicht werden. Dabei arbeiten sowohl bei der Entwicklung von Lösungen als auch bei deren Umsetzung Führungskraft und Mitarbeiter zusammen, Entscheidungen werden soweit möglich gemeinsam getroffen. Eigeninitiative und Kreativität werden gefördert, Know-How wird geteilt.

Grundlagen guter Führung

Authentisch & Glaubhaft

Die Grundlage für kooperative Führung ist beiderseitiges Vertrauen. Dieses Vertrauen kommt nicht von allein, es muss erarbeitet werden, z.B. in dem man die Kollegen nach Kräften unterstützt und fördert oder auch außerhalb der Bürozeiten bei Bedarf erreichbar ist.

Fair

Es sollte im Interesse von allen liegen, so miteinander umzugehen, dass sich Geben und Nehmen die Waage halten. Fairness ist keine Einbahnstraße. Das Unternehmen sollte fair mit Mitarbeitern umgehen - aber auch umgekehrt.

Freundlich

Freundlichkeit versteht sich eigentlich von selbst - ist es aber offensichtlich nicht für jeden. Ein positiver Umgang ist aber unabdingbar. Es ist eine Aufgabe als Führungskraft, hierfür zu sorgen und bei Bedarf auch klar zu stellen, dass dies eine unabdingbare Grundvoraussetzung ist.

Motiviert

Man kann nur sehr kurzfristig durch Geld motivieren. Langfristig wirkt intrinsische Motivation. Wenn sich ein Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifiziert, wenn eine Aufgabe "seine" Aufgabe wird, "sein Baby" wird, dann ist er intrinsisch motiviert. Freiräume bei der Wahl von Lösungen lassen, Möglichkeiten zur selbstbestimmten Fortbildung schaffen, Verantwortung für eine Aufgabe übertragen, das sind Maßnahmen, die die Identifikation des Mitarbeiters mit dem Unternehmen fördern und damit auch seine Motivation.
So wenig man mit Geld langfristig motivieren kann, so sehr kann man durch Fehlen von Geld demotivieren. Als Führungskraft tut man daher gut daran, für eine angemessene Entlohnung zu sorgen.